Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. (Lukas 22,32) Evangelische Kirchengemeinde St. Petri - St. Marien

Die Evangelische Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien

Geschichte

Die Evangelische Kirchengemeinde Marien hat eine große Tradition. Der Probst von Berlin war seit dem Mittelalter als Pfarrer in St. Nikolai zugleich auch erster Pfarrer in St. Marien. Nach der Säkularisierung der Nikolaikirche 1938 wurde die St. Marienkirche auch sein Amtssitz. Es entsprach dieser übergemeindlichen Tradition der St. Marienkirche, dass sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Kirche des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wurde und bis heute geblieben ist.
Außerdem fungierte die Kirche als gastgebende Predigtstätte für Prediger aus dem In- und Ausland – u.a. predigte hier Martin Luther King und Probst Grüber -, als Ort für Gottesdienste und Veranstaltungen mit landeskirchlicher Prägung und schließlich als markante Schnittstelle der Begegnung von Kirche und Bürgerschaft im Herzen Berlins.
Im Januar 2003 fusionierte die evangelische Kirchengemeinde St. Marien mit der Kirchengemeinde Georgen/Parochial, im Januar 2006 mit der Kirchengemeinde St. Petri-Luisenstadt. Damit ist erstmalig das gesamte Gebiet der historischen Altstadt Berlins und Cöllns unter dem Dach einer Gemeinde vereint. Die evangelische Mitte Berlins heißt seither St. Petri-St.Marien. Die neue Gemeinde zählt 3100 Mitglieder.
Hier finden Sie ausführliche Information zu einzelnen Aspekten der Geschichte unserer Gemeinde.

Standorte

Die St.Petri-St.Marien Gemeinde ist an drei Standorten zu Hause:
Inmitten des spannungsreichen Kräftefeldes von Politik, Kommerz und Kultur geht von der gotischen St.Marienkirche ein entscheidendes Signal für die Stadt aus. Die evangelische Kirche beteiligt sich an dem Geschick unserer Stadt, weil sich der christliche Glaube nicht in persönlicher Spiritualität und innerlicher Gesinnung erschöpft, sondern sich als aktives Handeln in der Welt äußert.
Die St.Marienkirche ist der Ort zahlreicher Gottesdienste an Sonntagen, Wochentagen und Feiertagen.
Die St. Marienkirche gehört zu den Offenen Kirchen der Stadt. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Parochialkirche sowie das angrenzende Gelände mit dem Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte dienen unterschiedlichen Zwecken. Im Kirchenforum befinden sich die Superintendentur und das Kirchliche Verwaltungsamt des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte, hier erhalten aber auch viele Bedürftige wöchentlich Unterstützung im Rahmen der Aktion Laib und Seele. Die Gemeinderäumlichkeiten können für Familienfeiern oder andere Gelegenheiten gegebenenfalls auch gemietet werden.

Da die St.Petrikirche im zweiten Weltkrieg zerstört wurde, kam die Gemeinde des Pfarrbezirks St. Petri im Gemeindehaus Neue Grünstraße zusammen. Im Gemeindehaus Neue Grünstraße 19 ist auch der Kindergarten der Gemeinde beheimatet.