Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. (Lukas 22,32) Evangelische Kirchengemeinde St. Petri - St. Marien

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Das Nagelkreuz von Coventry in der St.Marienkirche

Seit dem 8. Mai 2005 steht das Nagelkreuz von Coventry in der St. Marienkirche am Alexanderplatz in der Mitte der Stadt Berlin. Anlässlich des 60. Jahrestages der Beendigung des 2. Weltkrieges wurde es hier in einem ökumenischen Gottesdienst feierlich der Gemeinde übergeben.

Seither findet an jedem Freitag um 12.30 Uhr ein Friedensgebet mit Orgelmusik statt. Dabei sind sowohl die Erläuterung des Nagelkreuzes als auch das Versöhnungsgebet aus Coventry feste Bestandteile der Liturgie.

Die Andachten werden von haupt-, aber auch von ehrenamtlich Mitarbeitenden gehalten. Die St. Marienkirche als älteste erhaltene mittelalterliche Stadtkirche Berlins und heutige Citykirche wird täglich von vielen Touristen des In- und Auslandes besucht. Diese werden am Freitagmittag zum Innehalten, Zuhören und Mitbeten eingeladen und bilden zusammen mit regelmäßig teilnehmenden Gemeindegliedern die Andachtsgemeinde.

Darüber hinaus lädt in der täglich geöffneten Kirche das auf einem seitlichen Altartisch stehende Nagelkreuz zum persönlichen Gebet und zur stillen Andacht ein. Ein erläuterndes Informationsblatt liegt aus. Kinderkirchenführungen, die in Kooperation der Petri-Mariengemeinde mit der Evangelischen Schule Berlin Mitte konzipiert wurden, geben zu besonderen Anlässen Auskunft über die Entstehung und Bedeutung des Kreuzes.

Als Nagelkreuzgemeinde verantwortet die Kirchengemeinde St. Petri -St. Marien viele geistliche Angebote: Gottesdienste mit tages- und kirchenpolitisch aktueller Relevanz, thematische Andachtsreihen, Nachtgebete, (ökumenische) Sonder- und Universitätsgottesdienste und darüber hinaus zukunftsweisende Projekte – wie das Bauvorhaben des 'Bet- und Lehrhauses' auf dem Petriplatz. Dort, im Herzen der Stadt Berlin, wird ein Haus entstehen, das Raum für die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam geben soll.
All dies geschieht nicht zuletzt, um den aus Coventry wehenden Geist der Versöhnung und des friedlichen Dialogs mit zu befördern.