Wie von Händel ursprünglich intendiert, bringt die MarienKantorei „The Messiah“ im Osterfest-Kreis zur Aufführung: Geburt, Passion und Wiederkunft Jesu Christi werden besungen.
In einer Fassung mit dem selten zu hörenden Instrument Hackbrett (auch Pantaleon genannt) bietet diese Aufführung des „Messiah“  einen ganz besonderen klanglichen Reiz. Heutzutage hauptsächlich  im alpenländischen Raum bekannt, fand das Hackbrett (ein Resonanzkasten, über den Saiten gespannt sind, die der Spieler mit Hämmerchen durch Anschlagen zum Klingen bringt) jedoch im 18. Jh. besonders in gehobenen Kreisen an den Höfen, in der Oper und im Konzert beachtliche Verbreitung. Wenn auch kein direkter Zusammenhang zwischen dem Hackbrett und seiner Verwendung in Händels Musik bisher herzustellen ist, so war Händel doch über das Pantaleon schon Anfang des 18. Jhs. gut informiert: Georg Noëlli, einer der bekanntesten Pantaleon-Spieler seiner Zeit, hatte während seiner Gastkonzerte in London regen Kontakt zu Händel und so liegt es nahe, dass auch Händel bei seinen Oratorien-Aufführungen dieses Instrument integriert haben könnte.

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