Die Evangelische Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien

Die Evangelische Kirchengemeinde Marien hat eine große Tradition. Der Probst von Berlin war seit dem Mittelalter als Pfarrer in St. Nikolai zugleich auch erster Pfarrer in St. Marien. Nach der Säkularisierung der Nikolaikirche 1938 wurde die St. Marienkirche auch sein Amtssitz. Es entsprach dieser übergemeindlichen Tradition der St. Marienkirche, dass sie nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges die Kirche des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wurde und bis heute geblieben ist.
Außerdem fungierte die Kirche als gastgebende Predigtstätte für Prediger aus dem In- und Ausland – u.a. predigte hier Martin Luther King und Probst Grüber -, als Ort für Gottesdienste und Veranstaltungen mit landeskirchlicher Prägung und schließlich als markante Schnittstelle der Begegnung von Kirche und Bürgerschaft im Herzen Berlins.

Im Januar 2003 fusionierte die evangelische Kirchengemeinde St. Marien mit der Kirchengemeinde Georgen/Parochial, im Januar 2006 mit der Kirchengemeinde St. Petri-Luisenstadt. Damit ist erstmalig das gesamte Gebiet der historischen Altstadt Berlins und Cöllns unter dem Dach einer Gemeinde vereint. Die evangelische Mitte Berlins heißt seither St. Petri-St.Marien. Die neue Gemeinde zählt ca. 3100 Mitglieder.
Hier finden Sie ausführliche Information zu einzelnen Aspekten der Geschichte unserer Gemeinde.