Die Ausstellung „Bei Deinem Namen genannt: Maria“ war vom 8. März bis 1. Mai in unserer St. Marienkirche zu sehen.

Pfarrerin Cordula Machoni bei der Eröffnung der Ausstellung "Bei Deinem Namen genannt: Maria", Foto und Copyright: Andreas Schoelzel
Pfarrerin Cordula Machoni bei der Eröffnung der Ausstellung „Bei Deinem Namen genannt: Maria“, Foto und Copyright: Andreas Schoelzel

Das erste Europäische Kulturerbejahr 2018 heißt »Sharing Heritage«. Es lenkt den Blick auf die Schätze und die Schönheit der kulturellen Vielfalt Europas. In der Benennung von Orten, Gebäuden und Personen ist vielfach und zahlreich das zu finden, was wir »kulturelles Erbe« nennen. Ausgehend von den Vornamen Maria und Nikolaus knüpft die Ausstellung »Bei Deinem Namen genannt: Maria und Nikolaus« an der persönlichen Identität an, die mit dem eigenen Namen verbunden ist.
Je eine Ausstellung in einer Marien- und Nikolaikirche in allen 16 Bundesländern zeigt Namensformen von Maria und Nikolaus in vielen Sprachen Europas, Kirchen mit diesen Namen in Deutschland und Europa sowie Erläuterungen zur ikonografischen Bedeutung. Was hat es mit den drei Äpfeln des Nikolaus auf sich? Warum ist Nikolaus der Patron der Seefahrer? Warum feiert die ganze Welt seinen Namenstag? Warum steht Maria auf dem Mond? Was hat es mit ihrem Schutzmantel auf sich? Wieso wird Maria englisch begrüßt?
»Nomen est omen« stellt Sprichwörter zu verschiedensten Vornamen vor. Die Ausstellung zeigt den Zusammenhang von »Heimat und Person«, »Name und Erbe« sowie von »Kultur und Identität«. Sie fragt die eigene Tradition an und richtet sich damit an Tagesbesucher, Schulklassen und Touristen. Sie eignet sich ebenso für die Erwachsenenbildung. In jeder Ausstellung können Geschichten zum eigenen Namen von den Besuchern hinzugefügt werden. So erweitert sich der Blick in die Tradition von den insgesamt 32 Orten ausgehend in die eigene Geschichte und in die Region hinein. Warum heiße ich Sofia oder Paul und was bedeutet das? Begleitend finden Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt.
Das Projekt wurde vom Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiiert, wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Unterstützer:
Sharing Heritage
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Guardini Stiftung

“Cultural heritage” can often be found in various namings of places, buildings and people. Starting at the names of Mary and Nicholas, the project “Called By Your Name” aims to look at the personal identity connected to one’s own name. There will be an interactive exhibition in one St. Mary’s Church and one St. Nicholas’ Church of each of Germany’s federal states. Here, international variations of the names Mary and Nicholas are shown, German and European churches of this name are presented and the iconographic meaning is explained, for example of the three apples of Nicholas or St. Mary’s coat. Under the heading “Nomen est omen” proverbs related to various names are introduced. Moreover, the exhibition shows the connections between “home and individual”, “name and heritage” and “culture and identity”. It is addressed to daily visitors, schools and tourists. It is also suited to adult education and questions individual traditions. At each location stories about one’s own name can be added. Consequently, the exhibition spreads from the 32 churches into the regions. Workshops and other events for young people and adults will accompany the exhibition.
This project is funded by the Federal Government Commissioner for Culture and Media within the context of the “European Year of Cultural Heritage 2018”.