Am 4. April 1968, vor 50 Jahren und nur vier Jahre nach seiner Predigt in der St. Marienkirche, starb Martin Luther King durch ein Attentat. Er hatte einen Traum, doch er war kein Träumer. Er war ein Visionär. Seine Vision entwarf eine hoffnungsvolle Zukunft des Zusammenlebens aller Menschen auf dieser Erde.

Anlässlich des 50. Jahrestages der Ermordung Martin Luther Kings am 4. April hält Seyran Ateş, Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin und Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, in der St. Marienkirche eine Martin Luther King-Lecture unter dem Titel „Mein Traum vom Frieden – Von Träumen und Entbehrungen“. Nach einem Impulsvortrag von Seyran Ateş folgt ein Gespräch über Martin Luther Kings Traum vom Frieden und wie er weitergeträumt wird. Die Moderation hat Pfarrerin Corinna Zisselsberger inne, die musikalische Gestaltung übernimmt Friedemann Graef (Saxophon).

Die Lecture ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum 50. Jahrestag der Ermordung Martin Luther Kings. Die Reihe beginnt am 28. März mit der Eröffnung der Ausstellung „Martin Luther King@Berlin“ im Rahmen des „Abendmahls am Mittag“. Die von Jugendlichen initiierte Ausstellung zeigt Text- und Bilddokumente, um einerseits das Leben und Wirken Kings darzustellen und andererseits die Bedeutung seines Berlinaufenthaltes und die Folgen bis in die heutige Zeit erfahrbar zu machen. Die Ausstellung wird bis 11. April während der Öffnungszeiten der St. Marienkirche in der MarienKapelle zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Ebenfalls zu der Reihe gehört ein Spiritual- und Gospelworkshop mit John-Francis McCooper und Daniel Jedidiah am 21. und 22. April.

Weitere Informationen und Anfangszeiten finden Sie in unserem Kalender.