Asyl in der Kirche

Menschen, die sich an einen Zaun in Melilla klammern. Menschen, die in Booten im Mittelmeer treiben. Menschen, die in der Wüste, auf ihre Weiterreise warten. Menschen, die dem Krieg, dem Elend, der Unsicherheit entkommen wollen. Weltweit machen sich täglich Menschen auf den Weg. Sie haben eine Hoffnung. Diese Hoffnung heißt Europa.

Wenn sie es bis nach Deutschland schaffen, heißen diese Menschen Flüchtlinge und Asylsuchende. Sie müssen Anträge stellen. Ihre Gesuche werden geprüft. Sie erhalten Unterkunft. Sie lernen ein andere, neue Welt kennen. Sie werden zeitweilig oder für immer NachbarInnen in unserer Stadt. Sie werden unsere Mitmenschen hier.

Die steigende Zahl der Menschen, die in Deutschland eine neue Lebensperspektive suchen, fordert die Gesellschaft und die Behörden heraus. Alle sind gefragt, gangbare Wege und gerechte Verfahren zur Aufnahme von Flüchtlingen zu finden. Der Verein Asyl in der Kirche e.V. widmet sich im Besonderen der Unterstützung und Begleitung von Asylsuchenden in Deutschland. Im Rahmen der Asylverfahren bedarf es der institutionellen Unterstützung.

Seit Frühjahr 2014 unterstützt die Unterstützungsstiftung Petri-Louisenstadt der Evangelischen Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien Flüchtlinge und die Arbeit von Asyl in der Kirche e.V. durch die Bereitstellung von Geldern, die es ermöglichen, eine Zufluchtswohnung in Berlin anzumieten. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, dass Flüchtlinge in Begleitung von Mitarbeitenden des Vereins Asyl in der Kirche e.V. alle Möglichkeiten eines Asylverfahrens ausschöpfen können.

Die Kirchengemeinde trägt dadurch einen Teil zur Begleitung und Unterstützung von Flüchtlingen in Berlin bei und dankt allen, die dieses Engagement ermöglichen.

Weitere Informationen › www.kirchenasyl.de