Der Berliner Totentanz in St. Marien

Das mittelalterliche Wandgemälde des Totentanzes in der Turmhalle der St. Marienkirche gehört zu den berühmtesten und ältesten Denkmälern Berlins. Als einem der letzten am ursprünglichen Ort erhaltenen Vertreter der ‚monumentalen‘ Totentänze des Mittelalters nördlich der Alpen kommt ihm eine Bedeutung zu, die weit über Berlin hinausreicht.

Informationen zum Spendenmosaik des Totentanzes finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zum Stand der Restaurierungsmaßnahmen liefert die Neuerscheinung „Der Berliner Totentanz zu St. Marien“, herausgegeben von Dr. M. Deiters, Prof. C. Rückert und Dr. J. Raue.
Der Band dokumentiert die Internationale Arbeitstagung „Der Berliner Totentanz: Geschichte Restaurierung Öffentlichkeit“. Veranstaltet von der Humboldt-Universität, dem Landesdenkmalamt, der Ev. Kirchengemeinde St. Petri – St. Marien, der Stiftung kirchliches Kulturerbe in Berlin-Brandenburg, und assistiert durch die Europäische Totentanz-Vereinigung und den Verband der Restauratoren, vermittelten mehr als 20 Referenten aus dem deutschsprachigen Raum interdisziplinäre Zugänge zum Berliner Totentanz in St. Marien. Theologie, Bau-, Kunst- und Sprachgeschichte kamen ebenso zu Wort wie Themen der Restaurierung, Denkmalpflege und einer künftigen, angemessenen Präsentation.

Für den weiteren Umgang mit dem Totentanz bildete diese Tagung einen Meilenstein im Sinne einer Bestandsaufnahme unseres gegenwärtigen Wissensstandes und - damit zugleich - einer wissenschaftlichen Basis für die anstehenden baulichen Maßnahmen in der St. Marienkirche.