Die nächsten Projekte unserer Kantorei:

Abendklänge und Nachtgesichte. Komm, hör und sieh in St. Marien!

31. Mai 2018, 19.30 Uhr

"Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit. Von Angst und Heilwerden"
Mit Paul M. Zulehner (Priester, Theologe, Religionssoziologe), Landeskirchenmusikdirektor Prof. Dr. Gunter Kennel sowie der „Wunderkammer“, einer Rauminstallation mit Kunst zum Thema des Abends von Alexander Ochs (Galerist, Kurator und Kunstbeauftragter des Kirchenkreises Stadtmitte)

Eintritt: 5 Euro / Abendkasse: ab 45 Minuten vor Konzertbeginn

St. Marienkirche am Alexanderplatz

 

Wunderkammern in St.Marien
Im späten 17. Jahrhundert entwickelten sich neue Sammlungskonzepte, sogenannte Wunderkammern, Räume in denen Kunst- und Naturstücke, Dinge des Alltags zusammengestellt wurden. Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Abendklänge und Nachtgesichte. Komm, hör und sieh in St. Marien!“ stellt Alexander Ochs, Berliner Galerist, Kurator und Koordinator für Kunst beim Evangelischen Kirchenkreis in Berlin-Stadtmitte, ‚Wunderkammern‘ in einem Industrie-Regal zusammen. 

Er lädt Sie ein, ihm Ihre eigenen, privaten Stücke wie Fotos, Kleinmöbel, Gemälde, Spielzeug oder Ansichtskarten für die nächsten Wunderkammern vorzuschlagen und wird sich bemühen, diese in die Sammlungsregale einzubauen. Nach der Präsentation in St. Marien bekommen Sie die Objekte natürlich zurück. Werden Sie also Künstler und wirken Sie mit. 

Hier die Daten und Themen zu denen Ihre Leihgaben passen sollten: 
31. Mai 2018: Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit – Von Angst und Heilung
30. August 2018: Sie stößt die Gewaltigen vom Thron - über Marien...
29. November 2018: Himmel, Hölle, Tod und Teufel. 

So Sie Ideen für die nächste Wunderkammer haben, wenden Sie sich bitte an a.ochs@kkbs.de.

Gabriel Fauré: Requiem, op. 48

24. November 2018

MarienKantorei
Musikalische Leitung: Marie-Louise Schneider

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium

22. Dezember 2018, 16 und 19 Uhr

MarienKantorei
Musikalische Leitung: Marie-Louise Schneider

Rückblick:

Georg Friedrich Händel: The Messiah, HWV 56

28. April 2018, 19.00 Uhr

In englischer Sprache.

Mi-Young Kim, Sopran / Waltraud Heinrich, Alt / Stephan Gähler, Tenor/ Christian Wagner, Bass
MarienKantorei / Barockorchester Aris & Aulis / Margit Übellacker, Hackbrett
Musikalische Leitung: Marie-Louise Schneider

Tickets: 22€, ermäßigt 15€
Online-Vorverkauf (Tickets zum Selbstausdrucken) hier
Vorverkauf: ab 4 Wochen vor Konzerttermin am Büchertisch in der St. Marienkirche 
Reservierung: tickethotline@marienkirche-berlin.de / Abendkasse: ab 45 Minuten vor Konzertbeginn

St. Marienkirche am Alexanderplatz

Wie von Händel ursprünglich intendiert, bringt die MarienKantorei „The Messiah“ im Osterfest-Kreis zur Aufführung: Geburt, Passion und Wiederkunft Jesu Christi werden besungen.
In einer Fassung mit dem selten zu hörenden Instrument Hackbrett (auch Pantaleon genannt) bietet diese Aufführung des „Messiah“  einen ganz besonderen klanglichen Reiz. Heutzutage hauptsächlich  im alpenländischen Raum bekannt, fand das Hackbrett (ein Resonanzkasten, über den Saiten gespannt sind, die der Spieler mit Hämmerchen durch Anschlagen zum Klingen bringt) jedoch im 18. Jh. besonders in gehobenen Kreisen an den Höfen, in der Oper und im Konzert beachtliche Verbreitung. Wenn auch kein direkter Zusammenhang zwischen dem Hackbrett und seiner Verwendung in Händels Musik bisher herzustellen ist, so war Händel doch über das Pantaleon schon Anfang des 18. Jhs. gut informiert: Georg Noëlli, einer der bekanntesten Pantaleon-Spieler seiner Zeit, hatte während seiner Gastkonzerte in London regen Kontakt zu Händel und so liegt es nahe, dass auch Händel bei seinen Oratorien-Aufführungen dieses Instrument integriert haben könnte.