Und da standen die drei am Montagmittag auf dem Petriplatz in einem Pavillon aus Holz und Kunststoff, der Wind rüttelte an den leichten Türen, der Autolärm drang ungehindert hindurch, und sie trugen ihre verschiedenen geistlichen Gewänder und segneten – vor Honoratioren und Journalisten – das Projekt und den Augenblick, ein jeglicher auf seine Art.

Sie baten um Gottes Schutz und Frieden auf Erden, und sie taten das dreifach und zu dritt – „weil wir es alleine nicht schaffen“. Diese Einsicht ist der Grundgedanke des „House of One“. Ein Haus für drei Religionen, vielmehr: drei sakrale Räume um einen gemeinsamen vierten in einem einzigen Gebäude und dies auf den Grundfesten der Petrikirche, die 1945 zerstört und 1964 abgetragen wurde. Zum Artikel