Als Evangelische Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien sind wir überzeugt, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion in Frieden miteinander leben können. Unser Projekt House of One am Petriplatz ist lebendiger Ausdruck dieser Überzeugung. Jeder Mensch ist ein unverwechselbares Ebenbild Gottes. Wir sind dem Schutz besonders der Menschen verpflichtet, denen dies abgesprochen wird.  Wir glauben, dass in einer Zeit globaler Vernetzung gerechte Verhältnisse nur im Blick auf den ganzen Erdkreis erreicht werden können – nationalistische Ideen dienen diesem Ziel nicht.

In den letzten Jahren hat in unserem Land gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit zugenommen. Wir halten das für eine verhängnisvolle Entwicklung. Auch innerhalb unserer Kirche gibt es Menschen, die von dieser Haltung der Ausgrenzung verbunden mit nationalistischen Ideen angesteckt werden.

Wir verstehen, dass Menschen in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen Ängste entwickeln. Aber Angst ist kein politisches Argument.

Der Glaube an Gott und Jesus Christus ruft uns zur Hoffnung auf ein versöhntes Miteinander und zu der Überzeugung, dass wir unser Leben in Stadt und Land gemeinsam gestalten können. Wenn wir auch viele Fragen auf dem Weg in die Zukunft haben, wir vertrauen darauf, dass die Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Gerechtigkeit auch ansteckend ist – und unserer Seele gut tut.

Daher wird in evangelischen Gemeinden und Einrichtungen in diesem Herbst sichtbar darauf verwiesen, was der Seele gut tut – und was ihr schadet.

Mehr erfahren Sie unter www.tut-der-seele-gut.info.