Ansicht der Turmspitze der St. Marienkirche und Spitze des Fernsehturms

St. Marienkirche am Alexanderplatz

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6, 36

Offene Kirche in der Mitte der Stadt

Es gibt wenige Kirchen in Berlin, die so einen auffallenden Platz im Stadtbild einnehmen wie die St. Marienkirche. Frei zur umgebenden Bebauung steht sie direkt neben dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Inmitten des spannungsreichen Kräftefeldes von Politik, Kommerz und Kultur geht von der gotischen St. Marienkirche ein entscheidendes Signal für die Stadt aus. Die evangelische Kirche beteiligt sich an dem Geschick unserer Stadt, weil sich der christliche Glaube nicht in persönlicher Spiritualität und innerlicher Gesinnung erschöpft, sondern sich als aktives Handeln in der Welt äußert.

Die St. Marienkirche dient heute als Gemeinde- und Citykirche sowie als Predigtstätte des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie ist Ort zahlreicher Gottesdienste an Sonntagen, Wochentagen und Feiertagen.
Die St. Marienkirche gehört zu den offenen Kirchen der Stadt. Sie ist täglich geöffnet.

Gründergemeinde des House of One
Die Gemeinde St. Petri-St. Marien ist Initiatorin des Drei-Religionen-Bauprojektes House of One.

Termine

Asambura-Ensemble: KALEIDOSCOPIA – Zyklus über Nähe, Distanz und Erinnerung - Uraufführung

Sa, 10.7.2021 20 Uhr
Kurzbeschreibung
Interdisziplinäres Konzert mit Musik, Tanz, Licht und (Video)Projektion
Veranstaltungsort
Parochialkirche Mitte
Klosterstr. 66
10179 Berlin
U-Bhf. Klosterstraße
S/U-Bhf. Alexanderplatz
U-Bhf. Jannowitzbrücke
Menschen mit Mobilitätseinschränkung
Thumbnail des Veranstaltungsortes
Bild des Veranstaltungsortes
Parochialkirche im Klosterviertel, Berlin
Besondere Hinweise
Gastkonzert
Musikalische Kategorie
Orchester / Ensembles
Aufgeführte Werke
Der interdisziplinäre Zyklus KALEIDOSCOPIA reflektiert unter Einbeziehung von Musik, Tanz, Licht und (Video)Projektion die Themen Nähe, Distanz, Isolation und Parallelität.
Die aktuellen Erfahrungen dieser Themen in unserer Gegenwart treten in den Dialog mit den Erinnerungen von Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen. In diesem Sinne wird der Begriff der Erinnerungskultur beleuchtet: Aktives Erinnern bedeutet nicht nur faktischer Rückblick auf Vergangenes, sondern Solidarität, Wertschätzung und Toleranz gegenüber den Gefühlen und Erfahrungen des Anderen.
Die Verschiebung der (eigenen) Perspektiven durch Erfahrungen wie Sehnsucht, Fremdheit, Flucht, Heimat, Diskriminierung und Vergänglichkeit wird durch die unterschiedlichen Disziplinen vielschichtig und vielfarbig - wie bei einem Kaleidoskop - in Szene gesetzt.
Interpret(en)
Leitung: Maximilian Guth (Konzept und Komposition), Daniel Moreira (Dirigat) / Asambura Ensemble in Kooperation mit weiteren Künstler:innen (Licht, Video, Tanz, Projektion)
Eintritt
12€, erm. 8€
Veranstalter / veröffentlicht von:
Ev. Kirchengemeinde St. Petri-St. Marien

Waisenstr. 28
10179 Berlin
Buero@marienkirche-berlin.de
http://www.marienkirche-berlin.de
Tel. 030- 24 75 95 10

Die Gemeinde St. Petri-St. Marien und ihre Kirchen

Durch Fusionen der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien mit der Gemeinde St. Nikolai (1938), der Kirchengemeinde Georgen/Parochial (2003) und der Kirchengemeinde St. Petri-Luisenstadt (2006) ist heute das gesamte Gebiet der historischen Altstadt Berlins und Cöllns unter dem Dach einer Gemeinde vereint. Auch die Parochialkirche, das Nikolaiviertel mit der Nikolaikirche, die Ruine der Klosterkirche und die nur noch als Fundament erhaltene St. Petrikirche am Petriplatz gehören zum Gemeindegebiet.

Die Nikolaikirche beherbergt heute die Stiftung Stadtmuseum.

Die Parochialkirche sowie das angrenzende Gelände mit dem Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte dienen vielfältigen Zwecken. Im Kirchenforum befinden sich die Superintendentur und das Kirchliche Verwaltungsamt des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte, hier erhalten aber auch viele Bedürftige wöchentlich Unterstützung im Rahmen der Aktion Laib und Seele. Die Gemeinderäume können für Familienfeiern, Chorproben, Veranstaltungen und Konferenzen gemietet werden.

Die St. Petrikirche wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Für ihren Standort, den Petriplatz auf dem Südende der Museumsinsel, ist der Bau eines interreligiösen Gotteshauses, des House of One, geplant.