Ansicht der Turmspitze der St. Marienkirche und Spitze des Fernsehturms

Herzlich willkommen auf der Website der Evangelischen Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerder!

Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

Offenbarung 21,5

Jahreslosung 2026

Offene Kirche in der Mitte der Stadt

Es gibt wenige Kirchen in Berlin, die so einen auffallenden Platz im Stadtbild einnehmen wie die St. Marienkirche. Frei zur umgebenden Bebauung steht sie direkt neben dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Inmitten des spannungsreichen Kräftefeldes von Politik, Kommerz und Kultur geht von der gotischen St. Marienkirche ein entscheidendes Signal für die Stadt aus. Die evangelische Kirche beteiligt sich an dem Geschick unserer Stadt, weil sich der christliche Glaube nicht in persönlicher Spiritualität und innerlicher Gesinnung erschöpft, sondern sich als aktives Handeln in der Welt äußert.

Die St. Marienkirche dient heute als Gemeinde- und Citykirche sowie als Predigtstätte des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie ist Ort zahlreicher Gottesdienste an Sonntagen, Wochentagen und Feiertagen.
Die St. Marienkirche gehört zu den offenen Kirchen der Stadt. Sie ist täglich geöffnet.

Gründergemeinde des House of One
Die Gemeinde St. Marien-Friedrichswerder ist Initiatorin des Drei-Religionen-Bauprojektes House of One.

Neuigkeiten

Pop-Up-Taufe 2026 – Taufen einfach gemacht

Wir taufen in der St. Marienkirche, der ältesten Kirche Berlins. Einladend und offen, spontan und ohne Voraussetzungen. An jedem letzten Mittwoch des Monats feiern wir das Mittagsgebet mit Abendmahl um 12 Uhr. Dabei taufen wir an unserem historischen Taufbecken.  

Unter einem klaren, blauen Himmel steht eine große Kirche, über das Bild sind eine Wasserwelle und ein deutscher Text über spontane Taufen mit Uhrzeit und Datum gelegt.

Kalender

Glaubensgespräche: „Ich sehne mich nach vertiefter Erkenntnis Gottes“ - Evangelische Mystik

Do, 10.12.2026 19 Uhr
Kurzbeschreibung
6. Abend: „Mystik ist Widerstand.“ Von der Gegenreligion bei Dorothee Sölle (1929-2003).
Veranstaltungsort
Schleiermacherhaus
Taubenstr. 3
10117 Berlin
Weitere Informationen/Besondere Hinweise
Vielfach gilt Mystik immer noch als katholisch. Seit einigen Jahren lässt sich eine Wiederkehr der Mystik in Theologie und Spiritualität beobachten. Auch im Protestantismus. Alle Mystik gründet in einer existentiellen Sehnsucht: „Ich sehne mich nach vertiefter Erkenntnis Gottes.“
Doch nicht der gedachte, sondern der gelebte Zugang des Glaubens zu Gott steht im Mittelpunkt. Nicht der Kopf, sondern das Herz. Nicht das Wissen, sondern der Glaube. Geht es um Gott und die Beziehung des Menschen zu ihm. Wie lässt sich Gott im eigenen Leben erfahren?
Mystikerinnen und Mystiker berichten von ihren Erfahrungen. Es ist diese Erfahrungsnähe, die heute für religiös Suchende attraktiv ist. Auch wenn es nicht die eine Erfahrung gibt und nicht den einen Weg zu Gott, orientiert sich christliche Mystik am biblischen Wort und an der Person Jesu Christi.
Der Theologe Karl Rahner schreibt: „Der Fromme von morgen wird ein ‚Mystiker‘ sein, einer, der etwas ‚erfahren‘ hat, oder er wird nicht mehr sein“. An sechs Abenden gehen wir auf Erfahrungsreise mit ausgewählten Gestalten der Mystik. Vielleicht kommt es zu der einen oder anderen Erfahrung.

Literatur: Peter Zimmerling, Evangelische Mystik, Göttingen 2015

Herzlich willkommen! Ihr Pfarrer Dr. Alexander Arno Heck
Eintritt
Eintritt frei
Ansprechperson
Pfarrer Dr. Alexander Arno Heck alexander.heck@marienkirche-berlin.de
Veranstalter / veröffentlicht von: Bild / Logo Ev. Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerder
Ev. Kirchengemeinde St. Marien-Friedrichswerder

Waisenstr. 28
10179 Berlin
buero@marienkirche-berlin.de
http://www.marienkirche-berlin.de
Tel. 030- 24 75 95 10

Die Gemeinde St. Marien-Friedrichswerder und ihre Kirchen

Durch Fusionen der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien mit der Gemeinde St. Nikolai (1938), der Kirchengemeinde Georgen/Parochial (2003), der Kirchengemeinde St. Petri-Luisenstadt (2006) und der Gemeinde in der Friedrichstadt (2022) ist heute das gesamte Gebiet der historischen Altstadt Berlins und Cöllns sowie der Erweiterung der Neustadt unter dem Dach einer Gemeinde vereint. Auch die Parochialkirche, das Nikolaiviertel mit der Nikolaikirche, die Ruine der Klosterkirche, die Friedrichstadt mit dem Schleiermacher-Haus, die Friedrichswerdersche Kirche am Werderschen Markt und die nur noch als Fundament erhaltene St. Petrikirche am Petriplatz gehören zum Gemeindegebiet.

Die Nikolaikirche beherbergt heute die Stiftung Stadtmuseum.

Die Parochialkirche sowie das angrenzende Gelände mit dem Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte dienen vielfältigen Zwecken. Im Kirchenforum befinden sich die Superintendentur und das Kirchliche Verwaltungsamt des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte, hier erhalten aber auch viele Bedürftige wöchentlich Unterstützung im Rahmen der Aktion Laib und Seele. Die Gemeinderäume können für Familienfeiern, Chorproben, Veranstaltungen und Konferenzen gemietet werden.

Die St. Petrikirche wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Für ihren Standort, den Petriplatz auf dem Südende der Museumsinsel, ist der Bau eines interreligiösen Gotteshauses, des House of One, geplant.