Die restauratorische Schauwerkstatt ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien und der Stiftung Kirchliches Kulturerbe.Sie gewährt Besucher:innen der St. Marienkirche Einblicke in die restauratorischen Arbeiten zur Erhaltung der Kunstsammlung St. Marien.

Aktuelles Projekt der Schauwerkstatt ist die Resturierung des Bildes "Ezechiel im Tal der Toten von Michael Ribestein (um 1559). Die Darstellung illustriert die Vision des Ezechiel im Tal der Toten (Ez. 37). Der Prophet schreitet über ein Feld von  Totengebeinen hinweg, die er auf Geheiß des im Himmel erscheinenden Gottvaters anspricht und die sich mit Fleisch bedecken und erwachen. Im Hintergrund erstreckt sich eine felsige Landschaft mit Ruinen und Städten.

Informationen zum Zustand des Gemäldes sowie zu Spenden finden Sie in diesem Dokument:
Exposè: Ribestein "Ezechiel im Tal der Toten"

Letztes Restaurierungsprojekt war ein Epitaph der Familie Blankenfelde - "Beweinung Christi". Es datiert auf das Ende des 15. Jahrhunderts. Der Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder hat die Restaurierung finanziell ermöglicht.

In der Werkstattschau wurde bereits der aus dem 15. Jahrhundert stammende Altar der Dorfkirche Alt-Stralau ausgestellt und restauriert. Besucherinnen und Besucher der St. Marienkirche erhielten dabei bis Oktober 2017 Einblicke in die Arbeit der Restauratoren und Restauratorinnen und erfuhren mehr über das produktive berlin-brandenburgische Kunstschaffen des 15. Jahrhunderts. Wie viele kirchliche Kunstschätze hat auch der Altar aus Alt-Stralau erstaunliche Geschichten über seine Entstehung und seine abenteuerliche Reise bis in unsere Tage zu erzählen.