Gottesdienst mit Abendmahl mit Fürbitte für verfolgte syrische Christ:innen

Gottesdienst mit Abendmahl mit Fürbitte für verfolgte syrische Christ:innen

Ein junges Mädchen mit geflochtenen Haaren und einem rosa karierten Hemd hält eine brennende Kerze in den Händen und steht vor einer Fläche mit zwei weiteren brennenden Kerzen in einer schwach beleuchteten Umgebung.

1. März 2026, 10.30 Uhr, St. Marienkirche
Der Gottesdienst am Sonntag Reminiszere (gedenken) in der Berliner St. Marienkirche will auf die Leidenserfahrungen von Christ:innen aufmerksam machen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. In diesem Jahr stehen besonders syrische Christ:innen und ihre Erfahrungen im Fokus.
Im Gottesdienst werden christliche Syrerinnen und Syrer zu Wort kommen. Bischof Christian Stäblein, Beauftragter der EKD für Flüchtlingsfragen, hält die Predigt. 

Die Anzahl der Menschen christlichen Glaubens in Syrien ist seit 2011 von 1,5 Millionen auf 300.000 gesunken – das entspricht nur noch knapp drei Prozent der syrischen Bevölkerung. Etwa 120 Kirchen wurden im syrischen Bürgerkrieg zerstört, Hunderttausende Menschen durch den Krieg vertrieben und entwurzelt. Nach der Machtergreifung durch Vertreter radikaler Moslem-Milizen im vergangenen Jahr hat sich die Situation für Christ:innen in Syrien weiter verschärft.